Gezielte Bewegung trainiert die Mobilität

Bewegung ist entscheidend für starke Muskeln und Knochen. Die Muskelkraft nimmt bei einseitiger Bewegung im Job oder im zunehmendem Alter ab.
Knochen berühren sich nicht direkt in ihrer Verbindung zueinander. Sie werden durch Knorpel gepolstert. Der Gelenkknorpel, die Gelenkmembranen und  die Gelenkflüssigkeitbilden die “Pufferzone” zwischen den Gelenken. Mit zunehmendem Alter oder bei einem Mangel an optimaler Bewegung wird die Gelenkbewegung steifer und weniger flexibel, da die Menge an Schmierflüssigkeit in den Gelenken abnimmt und der Knorpel dünner wird. Ebenso neigen die Bänder dazu, etwas an Flexibilität zu verlieren, wodurch die Gelenke steif wirken.

Viele dieser altersbedingten Gelenkveränderungen sind auf einen Bewegungsmangel zurückzuführen. Die Bewegung des Gelenks und die damit verbundene „Belastung“ der Bewegung hält die Flüssigkeit in Bewegung. Inaktivität führt dazu, dass der Knorpel schrumpft und sich versteift, wodurch die Beweglichkeit der Gelenke verringert wird.

Was wir brauchen ist also eine gezielte körperliche Aktivität

Bewegung kann viele Veränderungen an Muskeln, Knochen und Gelenken verhindern – und diese auch umkehren. Es ist nie zu spät, einen aktiven Lebensstil zu leben und die Vorteile zu genießen.

Gezielte Übung stärken die Knochen und verlangsamen den Prozess des Knochenabbaus.
Auch ältere Menschen können Muskelmasse und Kraft durch muskelstärkende Aktivitäten erhöhen. Gleichgewichts- und Koordinationsübungen wie Tai Chi können dazu beitragen, das Sturzrisiko zu reduzieren.
Körperliche Aktivität kann das Fortschreiten der Osteoporose verzögern.

Aktives Training wie Gehen oder Krafttraining ist die beste Art, um die Knochenmasse zu erhalten. Es gibt sehr gute Möglichkeiten, mit gezielten Dreh- oder Rotationsbewegungen, bei denen die Muskelbefestigungen am Knochen ziehen, die Mobilität zu fördern.

Die beliebte Wassergymnastik ist übrigens kein Belastungstraining für die Menschen.. Trotzdem kann sie dienlich sein, Muskelmasse aufzubauen und für die Erhaltung gesunder Knochen zu sorgen.

Stretching ist eine weitere hervorragende Möglichkeit, die Gelenkflexibilität aufrechtzuerhalten.

Für den Fall, dass Sie längere Zeit nicht trainiert haben, nun mit einem aktiven Training beginnen wollen oder unter einer chronischen Erkrankung wie z.B. Arthritis leiden, stelle ich Ihnen gerne ein individuelles und ganzheitliches Programm zusammen.

Von Aerobic über Krafttraining bis Yoga

Ein moderates Trainingsprogramm, mit leichtem Aerobic- oder Krafttraining hat bereits Vorteile für osteoarthritische Patienten, auch wenn der Sport den Krankheitsverlauf nicht verlangsamt. Viele Patienten, die ein Übungsprogramm beginnen, berichten von weniger Behinderung und Schmerzen. Sie sind auch besser in der Lage, die täglichen Aufgaben zu erledigen und bleiben länger unabhängig als ihre inaktiven Leidensgenossen.

Bewegungsübungen erhöhen die Bewegungsfreiheit in einem Gelenk und Muskel. Beispiele sind Yoga und Tai Chi, die sich auf Flexibilität, Gleichgewicht und richtige Atmung konzentrieren.
Aerobic-Training mit geringer Belastung hilft, die Gelenke zu stabilisieren und zu unterstützen. Radfahren und Wandern sind von Vorteil, und für Menschen mit Arthritis ist das Schwimmen oder Trainieren im Wasser sehr zu empfehlen. 

Der Zusammenhang zwischen geringer Gelenkbeweglichkeit und Ernährung

Neben der fehlenden optimalen Bewegung und einem sinnvollen Training ist vor allem die Übersäuerung des Körpers dafür verantwortlich, die Mobilität einzuschränken. Übersäuerte Strukturen neigen dazu, sich maßgeblich zu verschlimmern. Darüber erfahren Sie mehr in meinem nächsten Blogbeitrag.