Bitter-Smoothie – Warum is(s)t bitter besser?

Bitter-Smoothie – Warum is(s)t bitter besser?

Mit einer normalen Ernährung a la Supermarkt ist eine Übersäuerung vorprogrammiert. Der Verzehr von Fleisch und Industriezucker zieht einen Teufelskreis aus eingeschränktem Stoffwechsel, Sauerstoffmangel und einer langfristigen Veränderung des pH-Wertes in unseren Zellen nach sich.

Das Ergebnis: Die Übersäuerung wirkt wie eine beständige Reizung auf unsere Organe. Neben den Beschwerden des gesamten Verdauungssystems kommt erschwerend hinzu, dass unsere Gelenke, Knochen und Bänder durch das Freisetzen von basischen Stoffen verzweifelt versuchen, den zu hohen Säuregehalt auszugleichen.

Bittere Smoothies enthalten jede Menge nährstoffreiches Blattgemüse wie Spinat und Salat. Sie können perfekt angereichert werden mit anderem frischen Gemüse, Obst und Kräutern.

Beginnen wir also damit, die Verdauung anregen, um der Übersäuerung entgegen zu wirken!

Nur eine ausreichende Produktion von Magensaft gewährleistet, dass die wichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente in unsere Blut- und Lymphbahn gelangen und unsere Knochen versorgen können.

Der fein pürierte Drink wird mit einem Standmixer zubereitet. Das “Grün” der Pflanzen – also das Chlorophyll – hat von allen Nahrungsmitteln die höchste Nährstoffdichte. Neben Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen versorgen uns die grünen Pflanzen auch mit Mikronährstoffen und Vitalstoffen, die in den normalerweise konsumierten Nahrungsmittel kaum in der Form zu finden sind.

Um es einfacher auszudrücken: Mit einem bitteren Smoothie trinken wir Sonne pur, denn das Chlorophyll in den Pflanzen nehmen das Sonnenlicht in sich auf, um es dann in lebenswichtige Stoffe umzuwandeln.

Nun reden wir ja von “bitter” – also dem Gegenteil von dem, was unser “Gewohnheits-Gehirn” als “lecker” empfindet. Was wir dabei völlig außer acht lassen ist aber, dass unser Körper seit etwa 300.000 Jahren darauf ausgerichtet ist, hauptsächlich basische Nahrung zu verarbeiten.

Nun kann “zuviel Grün” vor allem für Neu-Smoother den gesunden Drink alles andere als appetitlich machen. Anstatt auf diese super gesunden Grüns vollständig zu verzichten, habe ich ein besonderes Rezept entdeckt, bei dem die Zugabe von Orangen für einen angenehmeren Geschmack sorgt 😉

Probieren Sie Ihren ersten Bitter Smoothie

Foto: Pixabay: Natalie Gi

Probieren Sie Ihren ersten Bitter Smoothie

Bitter Smoothie zur Endsäuerung des Körpers selber machen

Foto Pixabay: Rubén Calvo

Zutaten

  • 2 Handvoll (ca. 110g) Babyspinat oder Feldsalat

  • 2 Orangen (ca. 200g)

  • 1 Handvoll Chicoree, Zuckerhut, Endiviensalat oder Radicchio (ca. 60g)

  • 150ml frisches Wasser

Sie wären nicht der erste Mensch, der mit einem ersten Schritt – oder Schluck – die Kehrtwende zu einem gesünderen Leben einläutet. Weil der menschliche Geist von Beständigkeit lebt, führt eine gesunde Gewohnheit zu einer anderen. Vor allem jetzt, wenn Sie sich irgendwie “energiegeladener” fühlen…Nach dem Hinzufügen von Grünkohl oder Spinat zu Ihrem Smoothie können Sie den Yoga-Kurs, an den Sie gedacht haben, eher ausprobieren oder sich für einen Beilagensalat anstelle von Pommes Frites entscheiden.

Ein Hinweis:

Bei folgenden Diagnosen sollen Sie vor Ihrem ersten Smoothie mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker sprechen, um die Zusammensetzung Ihres Smoothies an Ihren persönlichen Bedarf anzupassen:

Als Diabetiker oder wenn Sie unter einer Histamin- oder Fructoseintoleranz leiden, wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie ausgeprägte Beschwerden im Bereich des Verdauungstraktes haben.

2019-04-29T07:50:09+02:00